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NEWSFLASH # 10
BODENSEEBUCHMESSE 2026 – ES WAREN DIE MENSCHEN ❤️

Ciro Pizzos Rückblick auf die BBM26 und einen weiteren Meilenstein für Cayden Caldera® Publishing.

Ciro Pizzo und Viktoria am Stand der Bodensee-Buchmesse 2026 in Konstanz

Manchmal beginnt ein besonderer Tag nicht mit ausgeschlafenem Blick ... dafür schon um sechs Uhr morgens, mit viel zu wenig Schlaf, einem dreifachen Espresso und ein paar letzten Geheimakten, die dringend noch auf einen »Quantum-Slice« kopiert werden müssen. Der Quantum-Slice: So habe ich die 16GB-Speicherkarte getauft. Ein echtes Sammlerstück aus meinem CAYDEN CALDERA® UNIVERSUM.

Nur einen Tag zuvor hatten die Hochzeitsglocken geläutet. Meine Tochter hatte geheiratet und damit gab es den schönsten Grund überhaupt, warum mir ein kompletter Vorbereitungstag für die Bodenseebuchmesse fehlte. Geschlafen hatte ich kaum, gemerkt habe ich allerdings ebenso wenig. Und es lag nicht am Geruch oder der Intensität des Kaffees, sondern am Adrenalin, das durch meinen ganzen Körper strömte.

Wie elektrisiert saß ich um sechs Uhr morgens an meinem Rechner, um die letzten unserer USB-Sammlerkarten zu bespielen. Denn diejenigen, die eines dieser Sammlerstücke mit nach Hause genommen haben, werden mit Erstaunen feststellen, dass sie hier keinen gewöhnlichen Datenträger ergattert haben.

Quantum-Slice aus dem CAYDEN CALDERA® UNIVERSUM

Auf dem Speicher warten nämlich einige Überraschungen und Geheimakten aus dem CAYDEN CALDERA® UNIVERSUM (CCU).

Anschließend packten meine Frau und ich die sorgfältig präparierten Boxen zusammen, um uns auf den Weg zu machen. Auf die bei uns hausierenden Hochzeitsgäste konnten wir an diesem Morgen leider keine Rücksicht nehmen, doch die schliefen ohnehin wie Kampfpiloten und es gab hier keine andere Option:

Ein ganzes Universum musste auf die Buchmesse.

All die wunderschönen Romane, Merchandise, Technik, Goodies – alles ordentlich in den Einkaufswagen –, und dann spazierten wir damit los. Zum Glück liegt das wunderschöne Bodenseeforum am Ufer des Rheins nur wenige Meter von unserem Zuhause entfernt, sodass wir problemlos hinüberrollten.

Vielleicht haben Sie einige meiner Videos im Vorfeld zur BBM26 gesehen. Also, wenn ich im Vorfeld von einem Heimspiel in Konstanz sprach, dann war dies nicht bloß ein Marketingbegriff, sondern wortwörtlich genauso gemeint 😅

Was mir an diesem Morgen besonders gut gefiel – als wir ankamen, da strahlte bereits die Sonne über Konstanz, als würde uns die Bodenseebuchmesse damit wachküssen und mit Liebe empfangen. Und genau so sollte sich der ganze Tag entwickeln ...

ES WAREN DIE MENSCHEN

Was mir von der Bodenseebuchmesse 2026 vermutlich am längsten im Gedächtnis bleiben wird, das sind nicht die erfolgreichen Verkaufszahlen oder all die Bücherstapel und Messestände.

Es sind die Menschen ❤️

Glückliche Gesichter, Neugier, Gespräche, Lachen und Menschen jeden Alters, die den magischen Zauber von Abenteuern und Geschichten lieben.

Einer dieser Menschen hält mich gerade jetzt während des Schreibens dieses Artikels fest in Gedanken. Eine kleine Version meines Eryks. Blonde Haare und himmelsblaue Augen, ein echter Blondschopf eben. Nur noch nicht vierzehn, sondern eher acht, hätte ich geschätzt. Wir hatten einige 3D-gedruckte Oktopus-Bots aus meinen Romanen am Stand. Dieser kleine Junge kam über den Tag bestimmt sieben Mal bei uns vorbei – und immer wieder zog es ihn zu den Oktopussen. Er spielte damit, ging wieder, kam dann wieder zurück und spielte wieder damit.

3D-gedruckter Oktopus-Bot aus dem CAYDEN CALDERA® UNIVERSUM

Irgendwann gegen Abend erschien auch sein Vater. Der Kauf wurde dem Sohnemann allerdings verwehrt, selbstverständlich mit guter Begründung, dass der Sohnemann bereits hunderte solcher Objekte an verschiedenen Orten ergattert hatte und dennoch 🥹💔 Irgendwann sagte ich deshalb zu meinem Freund Enzo (den die Leserinnen und Leser von CAYDEN CALDERA SOUL-CATCHER übrigens auf gewisse Weise kennen, denn dieser Schrank von einem Mann lieferte meinem Hirn die Inspiration für meine Romanfigur Bison): »Enzo, wenn der kleine Eryk gleich nochmal ohne seinen Vater aufkreuzt, dann schenke ich ihm den Oktopus.«

Enzo, die reale Inspiration für Bison, mit einem Leser und signiertem CAYDEN CALDERA SOUL-CATCHER
Bison – offizielle gemalte Figur aus dem CAYDEN CALDERA® UNIVERSUM

Danke an dieser Stelle, lieber Bison, dass du dich für spontane Fotoshootings mit deiner wachsenden Bison-Fancommunity bereiterklärt hast und lieben Dank an den neuen stolzen Besitzer des Romans!

Leider kam der Junge so kurz vor Messeschluss nicht mehr vorbei. Deshalb verspreche ich auf diesem Weg: Kleiner Eryk, falls du diesen Artikel irgendwann liest – oder falls dich jemand aus Konstanz mit dieser Geschichte wiedererkennt und du mit deinen Eltern hier unterwegs bist: Meldet euch bei mir über das Kontaktformular auf meiner Webseite, unten im Footer zu finden. Dein Oktopus wartet auf dich. Ich schenke ihn dir von Herzen.

EIN FAULTIER EROBERT DIE MESSE

Einen anderen Messegast werde ich ebenfalls nicht vergessen: Florian. Es fühlte sich an wie ein Erstkontakt, denn er gehörte ganz früh am Morgen zu unseren ersten Besuchern und tätigte den ersten Kauf des Tages. Er entschied sich für eines unserer neuen Lesezeichen aus umweltfreundlichem Holz. Genauer gesagt: für das Faultier aus CAYDEN CALDERA SOUL-CATCHER.

Damit gab Florian unwissentlich den Startschuss für unseren ersten kleinen Messe-Bestseller. Die Bodensee-Buchmesse war für uns nicht nur die erste große Präsentation von ERYK UND ICARUS IM NETZ DER GEDANKENREALITÄT, sondern gleichzeitig die Startplattform für unsere 16GB-Quantum-Slice-Speicherkarten und die neuen offiziellen Holzlesezeichen mit ausgewählten Symboltieren und Symbolfiguren aus dem CCU. Und ausgerechnet das Faultier war nach nur wenigen Stunden verschwunden. Komplett. Alle verkauft. Noch schöner: Florian begegnete mir später ein zweites Mal. Er kam zu meiner Lesung und seine Begeisterung danach werde ich ebenfalls nicht vergessen.

Das sind diese kleinen Kreise, die sich auf einer Buchmesse plötzlich schließen.

WENN KREATIVKÖPFE AUFEINANDERTREFFEN

Überhaupt waren es immer wieder diese Begegnungen, die den Tag besonders machten.

Da war beispielsweise ein junges Paar, zwei App-Entwickler mit einer Idee, die mich aufhorchen ließ. Sie besuchten meine Lesung, kamen anschließend voller Begeisterung an unseren Stand und nahmen einen Eryk mit nach Hause. Über die beiden werde ich hoffentlich irgendwann noch mehr berichten können. Denn hinter ihrem Projekt steckt eine Idee mit echtem Potenzial für die Bücherwelt. Doch mehr möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten 😎

Und genau auch aus diesem Grund liebe ich solche Veranstaltungen:

Kreativköpfe treffen aufeinander – und plötzlich sprühen die Funken 💡

An einer anderen Stelle waren es nicht Innovationen, sondern unsere gemeinsame Begeisterung für den kosmischen Horror.

Ein junger Mann entdeckte DER WÄCHTER VON HINES CREEK. Er begeisterte sich für H. P. Lovecraft und sagte irgendwann einen Satz, der mich als Autor natürlich mitten ins Herz traf: »Ich bin so froh. Es gibt kaum noch Autoren, die kosmischen Horror schreiben.«

Den Klappentext wollte er überhaupt nicht lesen. Ich sollte ihm erzählen, worum es geht. Also erzählte ich.

Und währenddessen sah ich seine Augen immer mehr leuchten – und für einen Moment standen wir einfach dort und teilten diese Begeisterung für eine ganz besondere Form der Literatur.

Magisch!

»IHR WOLLT VERMUTLICH ETWAS MIT SPICE LESEN?«

Eine andere Begegnung begann bereits von weitem, mit einem mehr als auffälligen Kichern. Zwei junge Damen kamen an unseren Stand und ich hatte ziemlich schnell einen Verdacht. Also fragte ich mit meiner ungenierten Art: »Ihr wollt vermutlich etwas mit Spice lesen?« Damit hatten die beiden Ladies offenbar nicht gerechnet und aus dem Kichern wurde schallendes Lachen – gefolgt von gegenseitigem Fingerpointing.

»Ja, sie!«

Wobei natürlich beide jeweils auf die andere zeigten 🤭

Wir haben uns köstlich amüsiert und lachten herzlich, bevor es an meine Aufklärungsmission ging. Dark Romance konnte ich ihnen tatsächlich nicht anbieten, was sie ursprünglich suchten, aber ich erklärte den Damen, dass ich etwas geschrieben habe, das auf eine ganz andere Art richtig reinknallt: literarischen Horror, anspruchsvoll, düster, mit wenigen intimen Szenen, dort, wo sie zur Geschichte gehören. Zum Teil sehr bizarr. Ich erklärte, dass es bei Büchern keine FSK-Kennzeichnungspflicht gibt, doch gäbe es so etwas in der Bücherwelt, würde ich dem Wächter vermutlich eine +18 draufschreiben. Es war mir wichtig, das anzusprechen, weil sich dieses Werk bewusst anders entfaltet, es soll die Finsternis in meinem Universum verdeutlichen und unterscheidet sich fundamental in seiner psychologischen Wirkung gegenüber einem Coming-of-Age wie Eryk.

Es ist mir bewusst, welche Verantwortung ich als Autor trage und daher liegt mir die Aufklärung besonders am Herzen und gerade in Person lassen sich solche Details noch viel einfacher kommunizieren.

Die beiden lasen hinein und waren begeistert. Solche Momente machen mich stolz, weil sie zeigen, wie wenig Literatur manchmal von den Schubladen hält, in die wir sie gerne stecken.

Überhaupt sollte DER WÄCHTER VON HINES CREEK an diesem Tag noch für eine Überraschung sorgen.

Am Ende der Messe war er:

RESTLOS AUSVERKAUFT!

Bei Eryk blieben wenige Exemplare – allerdings war ich bei meiner Neuerscheinung mit einem entsprechend überdimensionalen Bestand angerückt.

Mit dieser Resonanz hatte ich gehofft. Dass sie tatsächlich so eintreten würde, fühlte sich nach echter Belohnung an.

EIN BUCH GEGEN EIN BUCH

Auch eine Begegnung mit einer anderen Autorin ist mir besonders in Erinnerung geblieben.

Sie sprach mir nach meiner Lesung ihre Bewunderung aus, kaufte voller Überzeugung einen Eryk und wir kamen anschließend intensiv über das Buchgeschäft ins Gespräch. Nicht oberflächlich. Wir sprachen über Erfahrungen, Herausforderungen und all die kleinen Dinge, die man irgendwann nur kennt, wenn man selbst diesen Weg geht. Einige meiner Erfahrungen und Tipps bedeuteten ihr offenbar so viel, dass sie mir anschließend ihr eigenes Buch schenkte. Das hat mich sehr berührt und jetzt steht es in meiner Sammlung besonderer Exemplare. Nicht einfach als weiteres Buch, sondern als Erinnerung an einen Menschen und einen gemeinsamen Moment auf dieser Messe. Vielen lieben Dank. Ich werde es bald lesen und freue mich unheimlich drauf!

MANCHMAL HOLT EIN HEIMSPIEL DIE VERGANGENHEIT ZURÜCK

Plötzlich stand ein alter Schulfreund vor mir. Er hatte von meiner Lesung erfahren und war mit Begeisterung gekommen, um sich selbst zu überzeugen.

Er erzählte mir, wie erstaunt er war, dass ich irgendwann tatsächlich den Mut aufgebracht hatte, meinen alten beruflichen Weg hinter mir zu lassen und meine Schriftstellerkarriere ins Zentrum meines Lebens zu stellen. Viele aus meiner Vergangenheit wissen, dass ich bereits seit Kindheit schreibe und haben mich immer wieder gebeten, ich müsse meine Ideen und Fantasien eines Tages unbedingt zu Papier bringen.

Und nach der Lesung? Da wollte er meine Bücher 😊

Seine Frage war wunderbar: »Welches deiner Werke besitzt das komplexeste World-Building?«

Die Antwort fiel mir nicht schwer: CAYDEN CALDERA SOUL-CATCHER. Das nahm er für sich.

Und ERYK UND ICARUS IM NETZ DER GEDANKENREALITÄT für seine Tochter.

Also saß ich wenig später dort und durfte zwei Widmungen schreiben. Eine besondere SOUL-CATCHER-Widmung für meinen alten Schulfreund und eine besondere Eryk-Widmung für seine Tochter. Natürlich verschwanden anschließend auch noch jede Menge Goodies in der Tasche. So etwas kann man nicht planen, doch vielleicht ist genau das die schönste Definition eines Heimspiels.

DIE BÜHNE KANNTE ICH. DIESES NEUE GEFÜHL NOCH NICHT.

Dann kam zwölf Uhr.

12:00 Uhr – Beginn der Lesung von Ciro Pizzo auf der Bodensee-Buchmesse 2026

Meine Lesung.

Vor Menschen zu sprechen, war für mich keine Premiere. Ich bin es gewohnt, als Speaker auch vor hunderten Menschen auf einer Bühne zu stehen. Doch normalerweise spreche ich dort über die neuesten High-Tech-Innovationen, Cybersecurity-Architekturen oder Cyberbreaches.

Doch diesmal hielt ich meinen eigenen Roman in den Händen und plötzlich war alles anders. Ich muss gestehen: Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob man Wissen präsentiert oder einen Teil seiner eigenen Kunst.

Doch so etwas kickt mich und dann laufe ich zur Bestform auf. Meine Freunde und meine Familie waren zahlreich zu diesem Heimspiel gekommen, schon ihre Anwesenheit gab mir unglaublich viel Kraft.

Wenn ich auf einer Bühne stehe, will ich nicht einfach Worte in einen Raum sprechen. Ich will, dass meine eigene Begeisterung überspringt. Ich will dieses Feuer in den Menschen sehen.

Und wenn ich mich auf den Applaus nach meiner Lesung verlassen darf, ist mir das offensichtlich gelungen. Aber schon während des Lesens bemerkte ich etwas. Immer wieder hob ich meinen Blick vom Buch. Ich sah in die Gesichter und ich sah Menschen, die Feuer und Flamme waren.

Irgendwann las ich einfach weiter, während ich ins Publikum blickte.

Ich brauchte das Buch dafür kaum noch.

Warum auch? 😅 Ich kenne jeden Buchstaben in meinen Romanen in- und auswendig, als wäre ich jahrelang durch all die kleinen Gassen einer Großstadt gefahren.

Diese Welten sind in meinem Kopf.

Meine Figuren leben dort. Sie sind wie meine Kinder und ich liebe sie alle. Egal ob gut, böse oder irgendetwas dazwischen. Ich kenne ihre Stimmen, ihre Ängste, ihre Träume und Hoffnungen. Und an diesem Mittag durfte ich sie mit einem ganzen Saal teilen.

DANN SAH ICH IN DIE ERSTE REIHE

Es gab diesen einen Moment am Ende der Lesung, den ich niemals vergessen werde. Ich hob wieder den Blick. In der ersten Reihe saß eine Frau. Sie hatte Tränen in den Augen – und plötzlich saß auch mir ein verdammt dicker Kloß im Hals. Dann kam der Applaus.

Für einen Moment musste ich tatsächlich mit meinen eigenen Tränen kämpfen. Aus Stolz. Da saß ein Mensch vor mir, den meine Geschichte emotional erreicht hatte. Mit voller Wucht. Durch etwas, das irgendwann nur als Gedanke in meinem Kopf existiert hatte. Etwas, für das ich unzählige Jahre geschrieben, verworfen, überarbeitet, gelebt und gekämpft hatte.

Jetzt ist es dort draußen und berührt andere Menschen.

Für mich war das der absolute Höhepunkt dieses Tages.

Der Moment, in dem ich wusste:

Die Menschen lieben meine Kunst. Und sie spüren, dass ich mit brennendem Herzen dafür einstehe.

EIN SAAL, DEN ICH NICHT VERGESSEN WERDE

An dieser Stelle möchte ich mich auch ausdrücklich bei den Veranstaltern der Bodenseebuchmesse bedanken. Neben mehreren kleineren Lesungsräumen durfte ich meine Premiere im großen Saal K1 feiern – mit seiner gewaltigen Glasfront und dem Blick von oben über die Messestände.

Ciro Pizzo im Saal K1 vor seiner Lesung auf der Bodensee-Buchmesse 2026
Saal K1 im Bodenseeforum mit Mikrofonen vor der Lesung

Eine schönere Kulisse hätte ich mir für diesen Moment kaum wünschen können. Als wir anschließend den Saal verließen, folgten Umarmungen, gemeinsame Fotos und unglaublich viele herzliche Worte. Viel Zeit zum Verarbeiten blieb allerdings nicht. Ich musste zurück zum Stand und dort ging es erst richtig los.

Plötzlich durfte ich ein Exemplar nach dem anderen signieren, fragte nach Namen für meine Widmungen und blickte dabei in verzauberte Gesichter.

Irgendwann konnte ich förmlich spüren, wie die Muse mein Herz umarmte.

CAYDEN CALDERA® PUBLISHING BEDEUTET: TEAMWORK!

Bei all diesen Erinnerungen gibt es jedoch einen Menschen, ohne den dieser Tag in dieser Form nicht möglich gewesen wäre:

Meine Frau.

Am 2. August 2026 haben wir beschlossen, unserem Verlag ein offizielles Gründungsdatum zu geben: Cayden Caldera® Publishing. Unser Motto: Science-Fiction & Fantasy mit Herz ❤️ Eryk und Icarus im Netz der Gedankenrealität ist das erste Werk unter dem neuen Verlagsnamen.

Viktoria – Lektorin und Teamwork hinter Cayden Caldera® Publishing

Sie ist eine brillante Lektorin und seit Jahren eine wichtige professionelle Instanz meiner Arbeit. Mit ihrem pädagogischen Universitätsabschluss in deutscher Literatur bringt sie eine fachliche Perspektive mit, die für meine Bücher und ihre Entwicklung von unschätzbarem Wert ist.

Gerade nach meiner Lesung, als unser Stand plötzlich von allen Seiten besucht wurde, war dieses Zusammenspiel unbezahlbar.

Und trotzdem gab es zwischendurch diese kleinen Augenblicke, in denen ich selbst einfach innehalten musste.

Ich sah sie an.

Und sah dieses Leuchten in ihren Augen.

Ich beobachtete, wie viel Spaß sie hatte, wie sie aus sich herauskam, Gespräche führte und Menschen für unsere Bücher begeisterte.

Besonders schön fand ich ihre Begegnungen mit einigen jungen Studentinnen der Universität Konstanz und wie sie zu ihr aufsahen. Denn genau dort hatte meine Frau einst selbst studiert. Ihr Studium führte sie damals nach Konstanz, und hier lernten wir uns kennen (dieses letzte Komma würde sie übrigens sehr gerne besprechen wollen, doch ich mag diese romantische Pause und habe ihr den Artikel nicht zum Lektorieren übergeben, es sollte eine Überraschung bleiben).

Wer hätte zu jener Zeit gedacht, dass wir fast 25 Jahre später einmal Seite an Seite auf einer Buchmesse in dieser Stadt stehen würden?

Sie als meine Lektorin und Liebhaberin klassischer Literatur.

Ich als Schriftsteller aus der Zukunft.

Um uns herum die Bücher, an denen wir gemeinsam so intensiv gearbeitet haben.

Ich spreche bei diesen besonderen Werken auch gerne von: autobiografischer Fiktion.

Darum empfinden viele meiner Leser diese Werke auch als bahnbrechend und einzigartig. Und ich freue mich jedes Mal, darauf angesprochen zu werden, nachdem jemand die letzte Seite eines meiner Bücher zuklappt.

Natürlich ist das auch unsere Geschichte. Vor allem aber war es an diesem Tag eines:

Phänomenales Teamwork!

SCHÖNES KONSTANZ ★ WAS FÜR EIN HEIMSPIEL ★ DANKE!

Vielleicht erklärt das am Ende auch, warum sich diese Bodenseebuchmesse für mich so besonders angefühlt hat.

Ich bin hier geboren und aufgewachsen. Das habe ich auch in der Vorlesung erzählt: wie ich vor zwei Jahren in der Konstanzer Schmugglerbucht auf die Idee zu Eryk und Icarus kam und die Eingebung wie ein Film vor meinen Augen ablief.

Freunde und Familie kamen zu diesem Buchfest. Alte Weggefährten tauchten plötzlich auf. Menschen, die wegen der Ferienzeit nicht dabei sein konnten, schickten uns aus der Ferne Nachrichten und feuerten uns über WhatsApp an.

Neue Menschen kamen hinzu. Leser, Autoren, Entwickler, Studentinnen, Horror-Fans und junge Menschen, die vielleicht gerade erst ihre Liebe zu Büchern entdeckten.

Und irgendwo da draußen hoffentlich ein kleiner Junge, für den noch immer ein Oktopus auf meinem Schreibtisch wartet.

Am Morgen waren meine Frau und ich mit einem Einkaufswagen voller Bücher und Merchandise ein paar Meter durch Konstanz zum Bodenseeforum gelaufen.

Am Abend gingen wir mit etwas nach Hause, das in keinen Einkaufswagen passt:

★ Wunderschöne Erinnerungen an eine magische Bodenseebuchmesse 2026 ★

Die Sonne hatte uns am Morgen wachgeküsst.

Irgendwann wurde es Nacht über dem Bodenseeforum.

Die Lichter leuchteten noch.

Ein perfektes letztes Bild für diesen Tag.

Bodenseeforum Konstanz am Abend – Abschluss der Bodensee-Buchmesse 2026

Aber wer jetzt glaubt, das wäre es gewesen …

der sollte die kommenden Tage und Ankündigungen besser nicht verpassen.

Denn diese Geschichte hat gerade erst begonnen.

In tiefer Verbundenheit

Euer Ciro Pizzo